Schwalben  zurück auf dem Gnadenhof

Die ortstreuen Schwalben sind zurück aus ihrem Winterquartier, südlich der Sahara in Mittel und Südafrika.
In unserem Ziegenstall haben sie ihren Nistplatz auch sofort wieder gefunden. Die ersten beiden Tage waren sie fleißig damit beschäftigt, diesen zu reinigen und auf zu bessern. Er besteht aus einem offenen, schalenförmigen Nest an einem Deckenbalken

Zum Bau verwenden die kleinen Singvögel lehmartige Erde, die mit Speichel zusammengeklebt und mit Heu aus dem Stall verstärkt wird. Den benötigten Schlamm sammeln die Vögel gerne aus Pfützen und Bodensenken. Aufgrund der längeren Trockenheit haben wir ihnen eine große Wasser-Tränke aufgestellt, welche sie und andere Vögel auch regelmäßig anfliegen.
Rauchschwalben haben zwei Jahresbruten in der Zeit von ca. Mai bis September. Sie legen bis zu 6 weiße, rotbraun gefleckte Eier; die Brutzeit beträgt 15 Tage.
Durch ihr Gefieder lassen sich Rauchschwalben leicht von anderen Schwalbenarten unterscheiden. Die kleinen Vögel haben einen auffällig schwarz-blauen Rücken, der bei Lichteinfall metallisch glänzt, und eine weiße Bauchseite. Kehle und Stirn des Vogels sind kastanienbraun gefärbt. Männliche und weibliche Rauchschwalben haben dieselbe Färbung.
Die Vögel stehen laut den Bundesnaturschutzgesetz unter besonderem Schutz.

Über den ganzen Tag erfreuen sie uns mit ihrem Ruf, einem hohen „witt-witt“ und ihrem melodischen Gesang.