2019 bringt neue Wärmerekorde

Witterungsbericht der Wetterstation Eiweiler
Von Jörg Hoffmann, 10.02.2020

Das zu Ende gegangene Jahr 2019 war bei einer Mitteltemperatur von 10,8°C hinter den beiden Rekordjahren 2014 und 2018 das zweitwärmste Jahr der Messreihe – auch deutschlandweit zählt es zum zweitwärmsten Jahr seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen 1881.
Elf Monate verliefen viel zu warm, wobei besonders die extremen Hitzewellen Ende Juni und Ende Juli großen Anteil daran hatten, dass das Jahr 2019 derart warm wurde. Lediglich der kühle Mai war ein Ausreißer.

Besonders große positive Abweichungen von über 3 K im Vergleich zur gültigen Normperiode 1961-90 für das Saarland traten im Februar und sogar 4,1 K im Juni auf. Außerdem wurde ein neuer Temperatur-Rekord der Eiweiler-Messreihe aufgestellt, als am 24. Juli 39,0°C gemessen wurde und der bisherige Rekord vom 8. August 2003 mit 38,5°C gebrochen wurde.
Schließlich trat am 25. Juli auch ein neuer Hitze-Rekord für Deutschland mit phänomenalen 42,6°C in Lingen im Emsland auf. An diesem Tag wurde sogar an 23 Stationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Temperaturen von mehr als 40°C gemessen – so etwas hat es noch nie gegeben und zeigt die historische Dimension dieser außergewöhnlichen Hitzewelle, die die bisherige Rekord-Hitze aus dem August 2003 noch in den Schatten gestellt hat.
Weitere Monatsrekorde bei den Höchsttemperaturen in Eiweiler gab es im Februar, als 21,7°C gemessen wurde und im Dezember, als am 17. mit 14,7°C ein neuer Dezember-Rekord aufgestellt wurde.
Bei den höchsten Tiefstwerten trat mit 24,7°C während der Hitzeperiode im Juli ebenfalls ein neuer absoluter Rekord auf. Außerdem gab es 2019 insgesamt fünf Tropennächte, in denen es nicht unter 20°C abkühlte. Aufgrund der intensiven Hitzewellen wurden sogar 26 Heiße Tage registriert, was ein neuer Rekord darstellt – selbst im Rekord-Sommer 2003 waren es nur 23.
Demgegenüber gab es bei den Frost-, Winter- und Eistagen große Defizite im Vergleich zur Norm, denn mit 57 Frosttagen wurden 23 weniger als üblich registriert, mit 19 Wintertagen traten nur knapp die Hälfte der Norm auf und mit 10 Eistagen (Dauerfrost) wurde sogar ein Defizit von 62 Prozent erreicht. Der Winter war 2019 nur spurenhaft zu erkennen, lediglich 8 Tage mit einer Schneedecke wurden gemessen, 14 weniger als üblich. Allerdings kam es zu einem kurzen, aber heftigen Wintereinbruch zum Januar-Ausklang, der immerhin für eine bis zu 21 Zentimeter hohe Schneedecke geführt hat.
Zwar wurde das Jahr 2019 in einigen Monaten von Trockenheit beherrscht, vor allem in den Sommermonaten Juni bis August, die aufgrund der drei intensiven Hitzewellen zusätzlich verstärkt wurde, dennoch fiel in der Endabrechnung bei einer Niederschlagssumme von 972,8 Liter auf den Quadratmeter sogar noch 52 Liter mehr Regen als üblich, was ein leichtes Plus von 6 Prozent bedeutet.
Sieben nasse Monate stehen fünf trockenen gegenüber – maßgeblichen Anteil daran, dass letztendlich das große Niederschlagsdefizit aus dem Sommer noch vollständig abgebaut werden konnte, hatten die Monate September bis Dezember. Dabei war das Saarland sogar noch das regenreichste Bundesland im Jahr 2019 – in vielen Regionen Deutschlands fiel auch 2019 viel zu trocken aus und war das zweite Jahr in Folge mit einer großen Dürre.
Das Jahr 2019 war mit 1899 Sonnenstunden wieder ein sonniges Jahr, denn die Sonne machte 12 Prozent Überstunden.
Zwar dominierten auch 2019 wieder Hochdrucklagen, denn 191 Hochdrucktage stehen 173 Tiefdrucktage gegenüber, dennoch büßte die Hochdruckdominanz im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent ein. Besonders markant war Hochdruckeinfluss im Februar und in den Sommermonaten.
Bei den Großwetterlagen kam es bei „West zyklonal“ im Vergleich zu 2018 zu einer Steigerung von 56 Prozent – am häufigsten trat die Westlage im März und im Herbst auf.
Im Gegensatz zum Vorjahr übernahm bei den Windrichtungsanteilen der Südwestwind wieder die Führung mit 21,0 Prozent, während der Nordostwind Einbußen von 4,5 Prozent hinnehmen musste.
Der Januar zeigte sich über weite Strecken als richtiger Wintermonat, der die einzige Kältewelle des Jahres und eine kurze Schneeperiode gebracht hat, während im Februar schon der Vorfrühling erwachte. Ein sehr windiger bis stürmischer März mit einer Westwetterlage sorgte für viel Regen. Launische Witterung folgte im April bei typischem Aprilwetter bis hin zu fast schon frühsommerlicher Witterung. Kaltluftrückfälle bescherten einen unterkühlten Wonnemonat Mai und es traten keine Sommertage auf. Dann folgten mediterran geprägte, trocken-heiße Sommermonate, die neue Temperatur-Rekorde im Juni und Juli gebracht haben. Als Ausgleichsverhalten zur großen Dürre der Vormonate sorgte der Herbst für regenreiche Witterung. Auch der Dezember zeigte sich sehr nass, vom Winter war nichts zu sehen.

Der Januar startete mit einer Nordwestlage, er war in der ersten Hälfte häufig nass bei Temperaturen von 2 bis 7°C. Durch die Lage am Rande des stationären, zähen Hochs ANGELA bei den Britischen Inseln strömte feucht-kühle Luft ein und am Alpenrand und an den Mittelgebirgen stauten sich die Wolken und führten zu heftigen Schneefällen. Gegen Ende des zweiten Drittels stellte sich die Großwetterlage um, Hoch BRIGIDA brachte mit einer kurzen Kältewelle die wirklich einzige Winterperiode des ganzen Jahres – sonnige Tage mit Dauerfrost und Nachtfrost bis minus 9°C traten auf. Im Verlauf der letzten Dekade zogen die Tiefs JANNO, KLAUS und LASZLO Richtung Mittelmeer und brachten leichte Schneefälle. Zu Monatsende stellte sich eine Troglage ein, dabei bescherte das über Deutschland liegende Tief OSKAR am 30. und 31. ergiebige Schneefälle und sorgte mit einer bis zu 21 cm hohen Schneedecke für einen hochwinterlichen Monatswechsel.

Zum Start in den Februar wurde der kurze Winter-Spuk jedoch rasch wieder beendet, da Tief PIRMIN milde Luft heran lenkte, so dass sich Tauwetter einstellte und der Winter eigentlich schon früh zu Ende ging. Nachdem sich kurzzeitig eine Westdrift mit Regen und Sturmböen durchsetzte, nahm vor der Monatsmitte ein lang anhaltende Schönwetterperiode ihren Anfang. Die Hochs DORIT, ERIKA und FRAUKE übernahmen das Zepter und sorgten für sonnige, vorfrühlingshaft-anmutende Witterung im eigentlichen Spätwinter. Zunächst stiegen die Temperaturen bis 17°C an, ehe es am 27. sogar zu einem neuen Wärmerekord für den Februar kam, als das Thermometer auf 21,7°C gestiegen war – der bisherige Monatsrekord vom Februar 1990 mit 18,5°C wurde somit deutlich überschritten. Der Bewölkungsgrad des Himmels erreichte mit 2,9 Achtel einen neuen Rekord für den Februar.
Auf die ungewöhnliche Wärmeperiode des Februars erfolgte im März eine grundlegende Umstellung der Großwetterlage. Im ersten und zweiten Drittel herrschte eine lebhafte, windige und stürmische Westwetterlage. Sturmtief BENNET überquerte an Rosenmontag das Saarland und brachte wie Sturmtief EBERHARD am 10. März schwere Sturmböen, teils auch orkanartige Böen bis 115km/h in Tholey. Unter Einfluss der Hochs HANNELORE und IRMELIN kam es in der letzten Dekade zu Wetterberuhigung und der Frühling hielt mit wolkenlosen Tagen und Temperaturanstieg auf 20°C Einzug. Die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht waren recht groß und so trat zeitweise noch leichter Nachtfrost auf.

Der April zeigte sich launisch mit einem Auf und Ab der Temperaturen. Kaltlufteinbrüche in der ersten Monatshälfte ließen die Temperaturen an einigen Tagen bis 5°C sinken, es war wechselhaft bei einer nördlichen Strömung und am 14. trat Nachtfrost von -3,5°C auf. Gegen Ende der zweiten Dekade bestimmte Hoch KATHARINA mit Kern über Skandinavien unser Wetter mit wolkenlosem Frühlingswetter, die Höchstwerte kletterten auf 24,5°C. Zu Monatsende kam es zu einem Wetterumschwung, denn am 24. April sorgte Tief SANDER für eine Gewitterfront wie im Sommer mit einer markanten Böenwalze und starkem Regen. Dann ging der April mit wechselhaftem Schauerwetter kühl zu Ende.

Nach einem freundlichen und warmen Maifeiertag stellte sich an den ersten Maitagen eine klassische Nordlage ein, als es zwischen Tief WERNER bei Skandinavien und Hoch MAXINE bei Island zu einem kräftigen Kaltlufteinbruch kam. Am 4. Mai sorgte die Kaltfrontpassage des Tiefs am Vormittag für Schneeregen bei Temperaturen von 3°C – es war der späteste Schneefall der Messreihe. In der folgenden Nacht trat Nachtfrost von -0,5°C auf. Die Tiefs YUKON und ZACCARIAS brachten danach ergiebige Regenfälle, ehe sich unter Einfluss von Hoch NEYVI um die Monatsmitte zwar sonniges, aber recht kühles Frühlingswetter bei Höchstwerten um 15°C bei einem böigen Nordostwind einstellte. Am 18. nistete sich Tief AXEL genau über Mitteleuropa ein und feucht-warme Luftmassen lösten Schauer und Gewitterregen aus. Mit abwechslungsreicher, launischer Witterung ging der kühlste Mai seit 2013 zu Ende, wobei die Höchstwerte nicht über 23°C anstiegen.

Dann erlebten wir erneut einen echten Mittelmeer-Sommer mit Rekord-Hitze, Dürre und viel Sonnenschein, der den auch schon heißen Sommer 2018 noch übertrumpfte. Insgesamt war es der zweitwärmste Sommer der Eiweiler-Messreihe hinter 2003, der im Durchschnitt noch 0,7 K wärmer war.

Der Juni wurde der zweitwärmste der Messreihe bei einem Mittelwert von 19,6°C und mit einer Regensumme von 24,5 mm, was einem Defizit von 47 Prozent entspricht, war er der trockenste Juni seit 2003 und zeigte sich schon wie ein Hochsommermonat. Mit Temperaturen bis 31,7°C startete der Juni hochsommerlich-heiß unter Einfluss von Hoch PIA. Danach führte die Gewitterfront von Tief HEIKO zu einem Temperatursturz auf 15°C am 6. Bis zur Monatsmitte lagen wir im Bereich einer Luftmassengrenze über Deutschland, die schwül-heiße Luft im Osten von kühlerer Luft im Westen trennte. Ein sich immer wieder regenerierender Langwellentrog über Westeuropa versorgte uns mit mäßig warmer Luft. In der zweiten Monatshälfte wurde der Hochdruckeinfluss stärker, die Hochs TALE, ULLA und VERA pumpten aus Südeuropa sehr heiße Luftmassen nach Mitteleuropa, so dass sich eine für den Juni extreme Hitzewelle einstellen konnte. Die Höchstwerte kletterten am 26. auf 36,2°C, was einen neuen Juni-Rekord brachte, der jedoch nur 4 Tage hielt. Vorderseitig des Tiefs NASIR strömte am 30. ein Schwall kontinentaler Tropikluft ein, die das Thermometer auf den neuen Juni-Rekord von 36,4°C getrieben hat.

Nach Passage der Kaltfront des Tiefs, die ohne Niederschlag ablief, kam es zum Start in den Juli zu einem Temperatursturz. Die eingeflossene trockene Polarluft geriet rasch unter den Einfluss des neuen Hochs WINNIE und die Temperaturen gingen zunächst auf erträgliche Werte um 27°C zurück, stiegen jedoch bis zum 6. wieder auf heiße 32°C an. Am 7. Juli brachte die Kaltfront von Tief PIRMIN einen weiteren Temperatursturz auf 16,7°C und mit einer Niederschlagsumme von 2 mm gab es den ersten Regen seit 22. Juni. In der Folge sorgten Hebungsvorgänge in der feuchten, subtropischen Luftmasse in Verbindung mit Tief QUINCTILIUS für gewittrige Regenfälle, am 11. Juli fielen 19,2 mm. Zur Monatsmitte verlagerte sich Hoch XANDRA nach Mitteleuropa und es wurde wieder freundlicher und wärmer. Ab der dritten Dekade stellte sich eine ausgeprägte Omega-Wetterlage ein, denn Deutschland lag unter einem breiten Höhenrücken, der von Marokko bis Skandinavien reichte. Korrespondierend zum kräftigen Höhenrücken baute sich genau über Mitteleuropa das Hoch YVONNE auf und die zweite Hitzewelle des Sommers begann. Der Zustrom der extrem heißen Luft aus dem Mittelmeerraum verstärkte sich erheblich, so dass am 24. Juli in Eiweiler mit 39,0°C die absolut höchste Temperatur der Messreihe gemessen wurde. Auch am 25. hielt die ungewöhnliche Gluthitze mit 38,8°C an und deutschlandweit wurde an zahlreichen Wetterstationen die 40°C-Marke gebrochen, wobei in Lingen im Emsland mit 42,6°C sogar ein neuer deutscher Hitze-Rekord aufgestellt wurde. Auch die Nächte brachten keine wirkliche Abkühlung mehr, in Eiweiler traten drei Tropennächte in Folge auf. Am Morgen des 26. Juli wurde es sogar nicht kühler als 24,7°C, was einen Rekord bei den Tiefstwerten bedeutet hat. Am 27. Juli beendete Tief VINCENT die extreme Gluthitze mit gewittrigen Schauern, es kühlte am 28. auf 18°C ab. Dann setzte sich zum Monatswechsel wieder neuer Hochdruckeinfluss durch.

Vom Azorenhoch spaltete sich Hoch ZELLA ab und verlagert sich zum Start in den August nach Mitteleuropa. Es wurde rasch wieder wärmer und die Temperaturen stiegen zunächst wieder bis 30,6°C an, ehe es ab 5. August wechselhafter wurde. Eindrucksvoll war die Passage von Tief YAP am 9. August, als zunächst schwül-heiße Luft zu uns gelenkt wurde und die markante Kaltfront mit Gewitter und Sturmböen übergriff. Dabei fegte über einige Orte von Luxemburg ein Tornado hinweg. Zuvor waren bedrohliche Wolkenformationen auch am Westhimmel von Eiweiler sichtbar, die Richtung Norden zogen und auf die explosive Luftmasse hindeuteten. Bis zum 18. sorgte die westliche Höhenströmung für wechselhaftes Wetter, Tief BERND löste am 17. und 18. kräftige Regenfälle aus, und es war sehr windig. In der letzten Dekade stellte sich die dritte Hitzewelle des Sommers ein, die Hochs CORINNA und DORIS bescherten erneut hochsommerliche Tage mit Temperaturen bis 33,8°C.

Tief EGBERT brachte zum Einstand in den September einen Temperatursturz auf 20°C und rasch zog Hoch ELEKTRA nach so dass es an den ersten Septembertagen wieder sehr warm wurde. Das nach Mitteleuropa gezogene Tief GÖTZ sorgte am 7. für ergiebigen Regen bei einer Tagesmenge von 29,4 mm. Danach setzte sich nahtlos wieder Hochdruckwetter durch, denn die Hoch FRIEDERIKE, GAIA und HANNELORE gaben sich bis zum Ende der zweiten Dekade die Klinke in die Hand und sorgten mit oft wolkenlosen Tagen für eine Nachspielzeit des Spätsommers, wobei die Temperaturen am 15. nochmals bis auf 28,3°C angestiegen waren. In der letzten Dekade stellte sich die Großwetterlage jedoch vollständig um und eine Westwetterlage übernahm die Regie. Die Tiefs ex-HUMBERTO, LYSANDER und MORTIMER brachten viel Regen und Abkühlung auf 15°C, am Monatsende traten zudem noch schwere Sturmböen auf.

Der Oktober verlief sehr regenreich und trüb, mit einer Regensumme von 164,1 mm wurde ein Überschuss von 105 Prozent erreicht - vom berühmten goldenen Oktober war nichts zu sehen. In der ersten und zweiten Dekade bestimmte eine lebhafte Westwindströmung die Szenerie, zahlreiche Tiefs überquerten Mitteleuropa und bescherten oft hohe Tagessummen an Regen. Tief PETER führte am 8. mit 35,3 mm zur höchsten Tagesmenge des Jahres. Dabei war es meist kühl und nur kurzzeitig setzte sich am 13. und 14. auf der Vorderseite des Tiefs LISBETH eine Südströmung durch, die die Temperaturen auf spätsommerliche 25°C anstiegen ließ. Erst in der letzten Dekade kam es zur Wetterberuhigung. Zum Oktober-Ausklang erfolgte unter Tief YAROSLAV ein erster Kaltlufteinbruch, es kühlte auf einstellige Höchstwerte ab und das nachrückende Hoch OLDENBURGIA brachte freundliches Wetter.

Der November begann mit einer südlichen Strömung, durch das Tief ZED bei den Britischen Inseln gab es viel Regen, war windig und sehr mild mit Temperaturen bis 14,5°C. Tiefdruckeinfluss bestimmte mit kurzen Unterbrechungen den ganzen Monat, denn immerhin fiel an 22 Tagen messbarer Niederschlag. Am 9. trat der erste Frost der Saison auf, als kurzzeitig das Zwischenhoch PALOMA wirksam wurde. Die Temperaturen gingen ab Ende der ersten Dekade zwar auf einstellige Höchstwerte zurück, dennoch fiel der Monat um 1,1 K zu mild aus.

Unter Einfluss von Hoch SARENA startete der Dezember kühl und als am 5. dichter Nebel die Landschaft einhüllte, trat mit einer Höchsttemperatur von -1,3°C der erste Dauerfrost des Winters auf. Ab 6. stellte sich die Wetterlage wieder um und eine Westwetterlage setzte sich bis Weihnachten durch. Dabei lagen die Temperaturen zunächst zwischen 3 und 7°C, stiegen ab Monatsmitte aber deutlich über 10°C an. Vorderseitig von Tief XANDER über Westeuropa sorgte eine südliche Strömung für einen neuen Dezember-Rekord der Maxima, als am 17. trotz dichter Wolken die Temperaturen auf 14,7°C angestiegen waren. Mild und zeitweise windig ging es auch über Weihnachten weiter. Zum Monatsende sorgte Hoch WILTRUD für sonnige Tage bei Temperaturen bis 7°C und leichten Nachtfrost. Der Dezember verlief regenreich und deutlich milder als üblich bei einem Mittelwert von 4,3°C. Somit setzte sich auch diesmal der Trend zu einem deutlich zu mildem Dezember fort, vom Winter war nur wenig zu spüren.

  • HeisseTage19HeisseTage19
  • HochTiefTage19HochTiefTage19
  • Niederschlag19Niederschlag19
  • TempDekaden19TempDekaden19
  • TempJahr19TempJahr19
  • TempMax19TempMax19
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  • WindRichtung19WindRichtung19

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