Ein Frühling der Rekorde :

Extrem warmer März, große Trockenheit im April und eine frühe Hitzewelle im Mai

Witterungsverlauf Frühling 2017 der Wetterstation Eiweiler

 Jörg Hoffmann; Eiweiler, den 18.06.2017

Das Frühjahr 2017 war deutlich zu warm und viel zu trocken. Die Mitteltemperatur von 10,1°C lag um 1,7°C über der immer noch gültigen Normperiode 1961-90 – auch im Vergleich zur Norm meiner Messreihe seit 1989 beträgt die positive Abweichung immer noch 1,1°C.

Rekord-Trockenheit im April 2017 in Eiweiler

Jahrhundert-April-Dürre im Saarland

Jörg Hoffmann, 01. Mai 2017

Mit einer Regensumme von 4,5 Liter auf den Quadratmeter (nur 7 Prozent des Solls) hat der April an der Wetterstation Eiweiler einen neuen Rekord aufgestellt und war gleichzeitig auch der absolut trockenste Monat der letzten 28 Jahre der Eiweiler Messreihe.

Winter 2016/2017 lag im Durchschnitt

Witterungsbericht der Wetterstation Eiweiler - von Jörg Hoffmann; Eiweiler, den 18.03.2017

Trockener und sonniger Winter mit strenger Kälte im Januar.
Schneearmer Hochdruck-Winter bescherte Trockenheits-Rekord.

Witterungsbericht der Wetterstation Eiweiler

 Jörg Hoffmann; Eiweiler, den 15.01.2017

Die Wetterk√ľche hat dem Saarland im zu Ende gegangenen Wetterjahr 2016 wieder ein abwechslungsreiches Men√ľ serviert, das uns √∂fters extreme Witterung beschert hat.

Gedankenspiele √ľber den kommenden Winter 2016/17

Signale f√ľr einen kalten Winter?
Einschätzungen zum Winter-Trend
Von Jörg Hoffmann, Wetterstation Eiweiler

Alle Jahre wieder stellt man sich die Frage, welcher Charakter der kommende Winter haben könnte. Ist er eher atlantisch-mild geprägt und richtiges Winterwetter bleibt nur Zaungast oder gibt es häufig Kältewellen aus Osten, mit viel Schnee und strengen Frösten? Darauf eine verlässliche Antwort zu geben, ist eigentlich unmöglich.

Ein September wie im Hochsommer schreibt Wettergeschichte

Der September 2016 war außergewöhnlich heiß, sonnig und trocken. Zahlreiche Monatsrekorde an Eiweiler Wetterstation.

Der Hochsommer ging im September in die Verl√§ngerung. Eine au√üergew√∂hnliche, lang anhaltende Sch√∂nwetter- und Hitzeperiode sorgte daf√ľr, dass der September 2016 zusammen mit seinen Vorg√§ngern aus den Jahren 1947, 1999 und 2006 zu den vier w√§rmsten Septembermonaten in Deutschland z√§hlt seit es regelm√§√üige Wetteraufzeichnungen gibt.

Ein Durchschnitts-Sommer 2016 der Extreme

Auf regenreichen Unwettermonat Juni folgte Trockenheit im Juli und August  - große Hitze zum Sommerausklang
Der Sommer 2016 war etwas zu warm , zu trocken und zu tr√ľb.

Wolken-Exkurs

Die internationale Wolkenklassifikation beschreibt die Wolken nach ihrem Aussehen und ihrer Höhe am Himmel.

Man unterscheidet 4 Wolkenfamilien:
‚Äʬ†¬† ¬†Hohe Wolken
‚Äʬ†¬† ¬†Mittelhohe Wolken
‚Äʬ†¬† ¬†Tiefe Wolken
‚Äʬ†¬† ¬†Stockwerk√ľbergreifende Wolken

Das zweite Gliederungsmerkmal der Wolken ist die Gattung.
Es werden drei grundlegende Formen unterschieden:

Fr√ľhling 2016: K√ľhl, tr√ľb und nass

Launenhaftes Fr√ľhjahr mit wenig Sonnenschein fiel ins Wasser
Witterungsverlauf der Wetterstation Eiweiler

Der Fr√ľhling 2016 fiel mit einem Temperaturmittel von 8,3 Grad um 0,7 Grad k√ľhler als die Eiweiler Norm aus den letzten 25 Jahren aus ‚Äď im Vergleich zur immer noch g√ľltigen, offiziellen Normperiode 1961-90 f√ľr das Saarland betrug die negative Abweichung allerdings nur geringe 0,1 Grad.
Damit wurde uns ein sp√ľrbares Kontrastprogramm zu den Vorjahren geboten, in denen der Fr√ľhling meist warm und sonnig ausgefallen war. Immerhin war der Fr√ľhling seit 2007 sieben Mal zu warm verlaufen.

Ein Winter, der eigentlich keiner war:

Dritter viel zu milder Winter in Folge
Der Winter 2015/16 war atlantisch geprägt, extrem frost- und schneearm

Das Saarland erlebte den dritten viel zu milden Winter in Folge, der seinem Namen auch diesmal so gut wie nicht gerecht worden ist. Mit einem Temperaturmittelwert von 4,5¬įC fiel er an meiner Wetterstation Eiweiler um 3,3¬įC w√§rmer als im Vergleich zur langj√§hrigen Norm aus und z√§hlt mit dieser extremen Abweichung zum zweitw√§rmsten Winter - hinter dem Rekordhalter 2006/07 - nicht nur meiner Messreihe, sondern auch seit es in Deutschland regelm√§√üige Wetteraufzeichnungen (1881) gibt!

Ma√ügeblichen Anteil daran hatte der v√∂llig aus der Art geschlagene, fr√ľhlingshafte Rekord-Dezember, der mit einem Mittelwert von 7,0¬įC sogar einen enormen W√§rme√ľberschuss von 5,5¬įC aufwies.

Jahrhundert-Dezember 2015 bricht alle Rekorde

Extreme Mildheit mit fr√ľhlingshaften Temperaturen
Analyse eines beispiellosen Wintermonats

Von Jörg Hoffmann:

Der Dezember 2015 war Schlusspunkt eines weltweit wie auch in Deutschland klimatologisch au√üergew√∂hnlichen Jahres: Er war nicht nur der absolut w√§rmste Dezember in Deutschland seit Beginn fl√§chendeckender Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881, sondern auch der w√§rmste Wintermonat √ľberhaupt.

2015 ‚Äď ein Wetterjahr der Extreme: Rekord-Trockenheit und Gluthitze

Ein Sommer wie am Mittelmeer und die gr√∂√üte D√ľrre seit 1976

Von Jörg Hoffmann

Das abgelaufene Jahr 2015 war ein Jahr der Extreme: Bei einem Temperatur-Mittelwert von 10,4 Grad war das zweitw√§rmste Jahr der Messreihe von gro√üer Trockenheit gepr√§gt. Es herrschte ein Sommer wie am Mittelmeer, der fast an den Rekord-Sommer 2003 heranreichte. Winterwetter herrschte im Jahr 2015 nur wenige Wochen im Januar und Februar, w√§hrend sich der Winter im w√§rmsten Dezember aller Zeiten einen Totalausfall geleistet hat. Wieder einmal wurde das Fr√ľhjahr von viel Sonne und W√§rme gekennzeichnet.