Ein Sommer, der Geschichte schreibt

Unwettermonat Juni mit Rekordregen -

Trockenheit und Gluthitze im Juli und August

Der Sommer 2018 bescherte große Kontraste

Witterungsbericht der Wetterstation Eiweiler

Jörg Hoffmann:
Das Saarland erlebte einen Sommer der großen Gegensätze und Extreme:
Jahrhundertregen und Trockenheit gleichermaßen prägten den Sommer 2018. Auf den absolut regenreichsten Juni der Wetterstation Eiweiler folgte der trockenste Juli – dass solche Rekorde aufeinander gefolgt sind, stellt ein besonderes Kuriosum dar und dürfte einmalig in den letzten Jahrzehnten sein.

Ein Frühling der großen Gegensätze

Auf spätwinterlichen März folgte extrem warmer April und Mai
Der Spätwinter ging nahtlos in den Frühsommer über

Witterungsbericht der Wetterstation Eiweiler

Das Saarland erlebte einen Frühling der großen Kontraste. Zuerst machte sich der Frühling im spätwinterlichen März einen faulen Lenz, ehe im extrem warmen April bereits der Frühsommer erwacht ist und auch der Wonnemonat Mai mit zeitweise hochsommerlichen Temperaturen und einem gewittrigen Ausklang einem echten Sommermonat gleich.

Winter 2017/18

Milder, trüber und nasser Winter mit eisigem Finale - Auf regenreiche Witterung im Dezember und Januar folgte trocken-kaltes Winterwetter im Februar

Witterungsbericht der Wetterstation Eiweiler

Der diesjährige Winter zeigte sich abwechslungsreich und mild. Bei einem Mittelwert von 2,2°C fiel er im Vergleich zur gültigen Normperiode um 1,0 K zu mild aus und er war auch genau um 1,0 K milder als sein Vorgänger. 
Nimmt man die 25-jährige Norm der Eiweiler Messreihe seit 1989 als Grundlage, so betrug die positive Abweichung 0,7 K. 
Nach einem milden Dezember und einem extrem milden, völlig unwinterlichen Januar konnte ein kalter und frostiger Februar den zuvor großen Wärmeüberschuss noch etwas abbauen.

2017 – ein Wetterjahr wie auf einer Achterbahn

Nach Trockenheit viel Regen – Kälterückfall im April nach Rekord-März – Hitzewelle im Mai und ein gewitterreicher, feucht-heißer Sommer

Witterungsbericht der Wetterstation Eiweiler

Das zu Ende gegangene Wetterjahr 2017 hat dem Saarland wieder zahlreiche Kapriolen und der Eiweiler Wetterstation neue Rekorde beschert – oft fühlten wir uns wie auf einer Achterbahn.

Der Winter trumpfte im Januar noch mit strenger Kälte auf, während der Februar viel zu mild verlief. Das Frühjahr war von Rekorden gekennzeichnet, denn auf einen extrem warmen März folgte eine einmalige Trockenheit im April, ehe sich im Mai eine Hitzewelle wie im Hochsommer einstellte, die mit Temperaturen von 33°C zu einem neuen Mai-Rekord der Messreihe geführt hat. Schließlich zeigte sich der Sommer zwar eher wechselhaft, gewittrig und nass, doch insgesamt sehr warm mit vielen Hitzetagen.

Ein Sommer mit Höhen und Tiefen

Gewittriger, regenreicher und warmer Sommer mit vielen Hitzetagen
Der Sommer 2017 zeigte sich durchwachsen und heiß.

Witterungsverlauf der Wetterstation Eiweiler

Jörg Hoffmann

Der Sommer 2017 bleibt als warmer und nasser Sommer in Erinnerung. Mit einem Temperaturmittel von 18,5°C war er um 1,8 Grad wärmer als im Durchschnitt der aktuellen Normperiode 1961-90 – im Vergleich zur Norm der Eiweiler Messreihe seit 1989 betrug die positive Abweichung aber nur 1,0 Grad.

Ein Frühling der Rekorde :

Extrem warmer März, große Trockenheit im April und eine frühe Hitzewelle im Mai

Witterungsverlauf Frühling 2017 der Wetterstation Eiweiler

 Jörg Hoffmann; Eiweiler, den 18.06.2017

Das Frühjahr 2017 war deutlich zu warm und viel zu trocken. Die Mitteltemperatur von 10,1°C lag um 1,7°C über der immer noch gültigen Normperiode 1961-90 – auch im Vergleich zur Norm meiner Messreihe seit 1989 beträgt die positive Abweichung immer noch 1,1°C.

Rekord-Trockenheit im April 2017 in Eiweiler

Jahrhundert-April-Dürre im Saarland

Jörg Hoffmann, 01. Mai 2017

Mit einer Regensumme von 4,5 Liter auf den Quadratmeter (nur 7 Prozent des Solls) hat der April an der Wetterstation Eiweiler einen neuen Rekord aufgestellt und war gleichzeitig auch der absolut trockenste Monat der letzten 28 Jahre der Eiweiler Messreihe.

Winter 2016/2017 lag im Durchschnitt

Witterungsbericht der Wetterstation Eiweiler - von Jörg Hoffmann; Eiweiler, den 18.03.2017

Trockener und sonniger Winter mit strenger Kälte im Januar.
Schneearmer Hochdruck-Winter bescherte Trockenheits-Rekord.

Witterungsbericht der Wetterstation Eiweiler

 Jörg Hoffmann; Eiweiler, den 15.01.2017

Die Wetterküche hat dem Saarland im zu Ende gegangenen Wetterjahr 2016 wieder ein abwechslungsreiches Menü serviert, das uns öfters extreme Witterung beschert hat.

Gedankenspiele über den kommenden Winter 2016/17

Signale für einen kalten Winter?
Einschätzungen zum Winter-Trend
Von Jörg Hoffmann, Wetterstation Eiweiler

Alle Jahre wieder stellt man sich die Frage, welcher Charakter der kommende Winter haben könnte. Ist er eher atlantisch-mild geprägt und richtiges Winterwetter bleibt nur Zaungast oder gibt es häufig Kältewellen aus Osten, mit viel Schnee und strengen Frösten? Darauf eine verlässliche Antwort zu geben, ist eigentlich unmöglich.

Ein September wie im Hochsommer schreibt Wettergeschichte

Der September 2016 war außergewöhnlich heiß, sonnig und trocken. Zahlreiche Monatsrekorde an Eiweiler Wetterstation.

Der Hochsommer ging im September in die Verlängerung. Eine außergewöhnliche, lang anhaltende Schönwetter- und Hitzeperiode sorgte dafür, dass der September 2016 zusammen mit seinen Vorgängern aus den Jahren 1947, 1999 und 2006 zu den vier wärmsten Septembermonaten in Deutschland zählt seit es regelmäßige Wetteraufzeichnungen gibt.

Ein Durchschnitts-Sommer 2016 der Extreme

Auf regenreichen Unwettermonat Juni folgte Trockenheit im Juli und August  - große Hitze zum Sommerausklang
Der Sommer 2016 war etwas zu warm , zu trocken und zu trüb.

Wolken-Exkurs

Die internationale Wolkenklassifikation beschreibt die Wolken nach ihrem Aussehen und ihrer Höhe am Himmel.

Man unterscheidet 4 Wolkenfamilien:
•    Hohe Wolken
•    Mittelhohe Wolken
•    Tiefe Wolken
•    Stockwerkübergreifende Wolken

Das zweite Gliederungsmerkmal der Wolken ist die Gattung.
Es werden drei grundlegende Formen unterschieden:

Frühling 2016: Kühl, trüb und nass

Launenhaftes Frühjahr mit wenig Sonnenschein fiel ins Wasser
Witterungsverlauf der Wetterstation Eiweiler

Der Frühling 2016 fiel mit einem Temperaturmittel von 8,3 Grad um 0,7 Grad kühler als die Eiweiler Norm aus den letzten 25 Jahren aus – im Vergleich zur immer noch gültigen, offiziellen Normperiode 1961-90 für das Saarland betrug die negative Abweichung allerdings nur geringe 0,1 Grad.
Damit wurde uns ein spürbares Kontrastprogramm zu den Vorjahren geboten, in denen der Frühling meist warm und sonnig ausgefallen war. Immerhin war der Frühling seit 2007 sieben Mal zu warm verlaufen.

Ein Winter, der eigentlich keiner war:

Dritter viel zu milder Winter in Folge
Der Winter 2015/16 war atlantisch geprägt, extrem frost- und schneearm

Das Saarland erlebte den dritten viel zu milden Winter in Folge, der seinem Namen auch diesmal so gut wie nicht gerecht worden ist. Mit einem Temperaturmittelwert von 4,5°C fiel er an meiner Wetterstation Eiweiler um 3,3°C wärmer als im Vergleich zur langjährigen Norm aus und zählt mit dieser extremen Abweichung zum zweitwärmsten Winter - hinter dem Rekordhalter 2006/07 - nicht nur meiner Messreihe, sondern auch seit es in Deutschland regelmäßige Wetteraufzeichnungen (1881) gibt!

Maßgeblichen Anteil daran hatte der völlig aus der Art geschlagene, frühlingshafte Rekord-Dezember, der mit einem Mittelwert von 7,0°C sogar einen enormen Wärmeüberschuss von 5,5°C aufwies.

Jahrhundert-Dezember 2015 bricht alle Rekorde

Extreme Mildheit mit frühlingshaften Temperaturen
Analyse eines beispiellosen Wintermonats

Von Jörg Hoffmann:

Der Dezember 2015 war Schlusspunkt eines weltweit wie auch in Deutschland klimatologisch außergewöhnlichen Jahres: Er war nicht nur der absolut wärmste Dezember in Deutschland seit Beginn flächendeckender Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881, sondern auch der wärmste Wintermonat überhaupt.

2015 – ein Wetterjahr der Extreme: Rekord-Trockenheit und Gluthitze

Ein Sommer wie am Mittelmeer und die größte Dürre seit 1976

Von Jörg Hoffmann

Das abgelaufene Jahr 2015 war ein Jahr der Extreme: Bei einem Temperatur-Mittelwert von 10,4 Grad war das zweitwärmste Jahr der Messreihe von großer Trockenheit geprägt. Es herrschte ein Sommer wie am Mittelmeer, der fast an den Rekord-Sommer 2003 heranreichte. Winterwetter herrschte im Jahr 2015 nur wenige Wochen im Januar und Februar, während sich der Winter im wärmsten Dezember aller Zeiten einen Totalausfall geleistet hat. Wieder einmal wurde das Frühjahr von viel Sonne und Wärme gekennzeichnet.