Erfolgreicher Schnittkurslehrgang der OGV`s Eiweiler und Heusweiler

Ca. 25 Interessenten nahmen am diesjährigen Schnittkurs des OGV Eiweiler am Samstag, den 08.März teil. Treffpunkt war um 09:00 Uhr am Vereinsheim. Und hier wurde schon fleißig "gefachsimpelt" , wann man welche Bäume wie schneiden darf.

 

 

Alle Teilnehmer hatten - wie in der Ausschreibung angek√ľndigt- ihr eigenes Werkzeug dabei und nach kurzer Einleitung ging es auch gleich zur vereinseigenen Streuobstwiese im oberen Teil der Stra√üe "Zum Vogelsborn".
Dieses Jahr hatten sich die Verantwortlichen des OGV einen ausgesprochenen Experten, Herrn Rudi Feld, geordert, der selbst eine große Obstplantage besitzt und schon etliche Kurse in dieser Richtung schon abgehalten hat. Wie wir später auch von ihm erfahren konnten, hatte er am Nachmittag desselben Tages noch einen weiteren Lehrgang.
Die Teilnehmer indes staunten nicht schlecht welch professionelles Schneidmaterial Herr Feld dabei hatte, so z. Bsp. eine vollautomatische Teleskopmaschine, die in 4 Meter H√∂he mal eben ca. 3-5 cm dicke √Ąste durchschneidet, die Anschaffung f√ľr so ein Ger√§t war aber auch beachtlich...

Als erstes bekam jeder Teilnehmer von Herrn Feld ein Schreiben ausgeh√§ndigt, auf dem die 10 Goldenen Schnittregeln f√ľr den naturgem√§√üen Obstbaumschnitt aufgef√ľhrt wurden:
1.Beurteilung des Baumes von allen Seiten vor dem Schnitt, 2. Festlegung der Mittelachse und der 3-4 Leitäste, 3.Formieren der Leit-und Seitenäste, 4. Auslichtung mit dem Ziel einer klaren Übersicht!, 5. Der schwächste Leitast wird zuerst geschnitten, 6. Seitenäste werden der Leitastspitze untergeordnet., 7. Fruchtäste und Fruchtholz werden den Seitenästen deutlich unterstellt. 8. Leitäste in die Waagerechte stellen, 9.Behandlung des Mitteltriebes, letzte Schneidemaßnahmen und 10.die Wundbehandlung.
Und genau nach diesem Schema wurde auch der erste Baum geschnitten, so dass jedem Teilnehmer letztendlich klar wurde, dass diese 10 Goldenen Schnittregeln Sinn macht. Baum f√ľr Baum, erst die 2-3 j√§hrigen, sp√§ter die √§lteren B√§ume, wurde so angegangen, wobei bei dem einen oder anderen Baum auch mal ein radikaler Schnitt n√∂tig war.
So verging die Zeit wie Flug und man traf sich dann wieder gegen 12:00 Uhr im Vereinsheim, wo allen Teilnehmern eine "herzhafte" Minestrone angeboten wurde. Allen Organisatoren und Helfern, sowohl von Heusweiler , als auch von Eiweiler sei an dieser Stelle ein herzliches "Danke Schön" gesagt, die Teilnehmer waren jedenfalls alle begeistert.

Der Vorstand