Rauchschwalben auf dem Gnadenhof

Seit Tagen beobachten wir ein Rauchschwalben - Paar, dass zum Brüten und für die Aufzucht der Jungen ein offenes, schalenförmiges Nest aus Schlammklümpchen und Stroh auf einem Metallträgervorsprung in unserem Ziegenstall baut.

Die Rauchschwalbe mag eine offene Kulturlandschaft, wo es Bauernhöfe, Wiesen und Teiche gibt.

Die Vögel sind exzellente Flieger , die durch eine relativ kleine Öffnung, über unsere Köpfe hinweg, ins Gebäudeinnere gelangen. Dabei lassen sie sich auch durch unsere täglichen Arbeiten in und um den Stall nicht stören.

In früheren Jahrhunderten flogen sie vielfach durch die Öffnungen im Giebel ein und aus, durch die auch der Rauch des Herdfeuers abzog. So erhielten sie den Namen Rauchschwalben. Die Nester werden zwei- bis dreimal im Jahr als Gelege benutzt.

Wir freuen uns über unsere „Untermieter“ und sind schon jetzt gespannt darauf, dass die hungrigen Jungvögel ihre Köpfe aus dem Nest strecken.

„Marie“ und „Antonio“, drei und vier Monate alt, sind nach wie vor unzertrennlich. Am Liebsten macht die kleine „Marie“ ihren Mittagsschlaf auf dem Rücken von „Antonio“.